Grillen mit Gas: Vor- und Nachteile eines Gasgrills

Die erste Frage die Sie sich wahrscheinlich stellen ist: Was ist ein Gasgrill überhaupt? Wie der Name bereits beschreibt ist dies ein Grill, der mit dem Brennstoff Gas betrieben wird und nicht mit herkömmlicher Kohle oder Holzkohle. Grillen war damals wahrscheinlich die erste Möglichkeit zur Nahrungsmittelzubereitung überhaupt. Mit der Entdeckung des Feuers begannen auch die Menschen, ihr Fleisch ins Feuer zu legen und zuzubereiten.

Als das Grillen dann immer mehr an Bedeutung bekam, gab es erstmal nur zwei Brennstoffe mit denen ein Grill betrieben worden konnte: Kohle und Holz. In den letzten Jahren kamen dann auch zwei neue Möglichkeiten auf, um Grills zu betreiben. Zum einen kam der Gasgrill der mit Gas in Flaschen betrieben wird und zum anderen der Elektrogrill, der mit Strom funktioniert. Beide Möglichkeiten produzieren keine Asche und Rauch und sind besonders für Grill- und Kochprofis geeignet.

Die Vorteile eines Gasgrills

Gasgrills sind sehr schnell einsatzbereit. Da Sie keine Kohle zum glühen bringen müssen, sind die Grills nach circa 10 Minuten bereit um benutzt zu werden. Außerdem müssen Sie, wegen der fehlenden Kohle, gar nicht erst in Versuchung kommen mit Spiritus oder ähnlichem zu hantieren. Dadurch wird das Verletzungsrisiko beim Grillen verringert. Desweiteren wird der Grill im Gegensatz zu Elektrogrills viel schneller heiß und somit wird unnötiges Warten verhindert. Die Reinigung bei Gasgrills ist viel einfacher und geht schneller, weil keine Asche und Ruß produziert werden. Ein weiterer Vorteil betrifft die Gesundheit, weil Lebensmittel, die teilweise mit Asche der Kohle bedeckt sein können, schädlich für den Menschen sind. Bei einem Gasgrill fällt diese Komponente weg.

Von den vielen Grillarten ist das Grillen mit Gas die präziseste, weil die Hitze sehr genau kontrollierbar ist. Bei einem Kohlegrill müssten Sie auf Ihren Instinkt vertrauen, wann der Grill einsatzbereit ist. Da beim Gasgrill kaum Rauch oder ähnliches ensteht, werden keine krebserregende Stoffe produziert. Dies ist sehr förderlich für Ihre Gesundheit und Sie müssen keine Angst davor haben Ihrem Körper zu schaden.

Mit einem Gasgrill können Sie außerdem nicht nur Fleisch zubereiten, sondern auch andere Gerichte ausprobieren. Da die Hitze individuell einstellbar ist, können beispielsweise Desserts auf dem Gasgrill hergerichtet werden.

Nachteile eines Gasgrills

Da ohne Kohle gearbeitet wird, fehlt dementsprechend auch der typische Holzkohle Geschmack. Dessen sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie sich einen Gasgrill anschaffen wollen. Ohne Gas funktioniert kein einziger Gasgrill. Deshalb müssen immer Gasflaschen bereit gehalten werden und damit einhergehend müssen Sie auch immer wieder neues Gas für den Grill nachkaufen. Gasgrills sind öfters etwas größer und unhandlicher, weshalb sich diese nicht wirklich gut für einen Campingtrip oder ähnliches eignen. Bei manchen Modellen kann die Reinigung ziemlich kompliziert werden, wenn sich das Fett des Fleisches unter den Keramikbriketts ansammelt und nicht durch eine Schale aufgefangen wird. Deshalb sollten Sie beim Kauf unbedingt darauf achten eine Wasserschale dazu zu kaufen. Da Gasgrills technisch komplizierter sind, sind diese auch etwas teurer. Hierbei sollten Sie auf die Qualität achten und sich beim Kauf von erfahrenen Fachkräften beraten lassen.

Die Preisfrage

Die Anschaffungskosten für einen Gasgrill sind im Allgemeinen zwar etwas höher, jedoch lohnen Sie sich auf Dauer viel mehr als Holzkohlegrills. Der regelmäßige Nachkauf von Gas lohnt sich über längere Zeit viel mehr als bei Holzkohle.

Auf Gasgrill-Infos.de gibt es weitere Informationen über den Gasgrill.

Gasgrills die im unteren Preisniveau angesiedelt sind gibt es bereits ab 125 Euro. Wollen Sie sich ein Modell im Mittelklasse Bereich anschaffen, dann existieren dort Gasgrills ab etwa 400 Euro. Und sollten Sie sich überlegen ein wirklich teuren Luxusgasgrill zu holen, dann erhalten Sie Modelle zwischen circa 700 und 1000 Euro.